Bild Textereich Ueber uns

«In schweren Zeiten reicht der kleinste Hoffnungsstrahl aus, um neuen Mut in uns zu wecken. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis uns dieser Lichtblick findet.» (Kartini Diapari-Öngider)

Roland JostDas vergangene Vereinsjahr war für uns alle geprägt durch die Corona-Pandemie. Wir alle erlebten schwere Zeiten, dunkle Wolken zogen auf. Viele Menschen erlebten grosse Schicksalsschläge oder mussten sogar von lieben Menschen zu früh Abschied nehmen.

Sobald Schwierigkeiten auftreten, wollen wir dem Schmerz ausweichen. Trotzdem können schwierige Zeiten auch unglaublich hilfreich sein für uns, wenn wir nicht von ihnen davonlaufen. Durch sie lernen wir, fokussiert, diszipliniert, innerlich standhaft und geduldig zu werden. Geduld bezeichnet also auch die Fähigkeit zu warten oder etwas zu ertragen.
In schwierigen Situationen können wir Dinge in unserem Leben erkennen, die uns sonst gar nicht aufgefallen wären. Sie zwingen uns, uns selbst zu verändern und die Ursachen unserer Situation anzugehen. Ein kleiner Hoffnungsstrahl weckt den Mut in uns, legt Ängste, Zweifel und Sorgen auf die Seite. Schauen wir – trotz angespannter und schwieriger Situation – hoffnungsvoll in die Zukunft.

Im Jahr der Corona-Pandemie war auch der Vorstand, gemeinsam mit der Geschäftsleitung, an den Verhandlungen mit einigen Partnergemeinden beteiligt. Die Geschäftsstelle nutzte die Gelegenheit, die Angebote wie Schlüsselpersonen oder migrationsspezifische Sozialberatunganzupassen, als Basis für die neuen Leistungsvereinbarungen. Neue Angebote wie fide-Test oder das Projekt «Integrationsbegleitung» wurden angedacht und teilweise bereits initiiert. Die Vorstandssitzungen und die Generalversammlung fanden zum ersten Mal seit der Gründung des Vereins online statt.

Gerne nutze ich die Gelegenheit, um Danke zu sagen. Alle Angebote und Projekte von komin wären ohne unsere Vertragspartner Bund, Kanton und Gemeinden unmöglich. Damit komin als kompetente Anlaufstelle, als Informationsund Koordinationsplattform ihre Drehscheibenfunktion erfüllen kann, sind wir auf diese, aber auch auf die Unterstützung der Privatwirtschaft angewiesen. Ohne Ihre Unterstützung können wir unsere Arbeit nicht optimal ausführen. Ihnen allen, die uns unterstützen, gebührt ein riesiger Dank für das Vertrauen und die sehr gute Zusammenarbeit.

Ein besonderer Dank gehört Laura Zingale und Enisa Bleiker, welche komin auch in der neuen Form der Co-Leitung engagiert, professionell und weitsichtig durch das vergangene Vereinsjahr geführt haben. Dem ganzen Team, welches in professioneller Arbeit im alltäglichen Kontakt mit den Behörden, den Fachleuten und den Migrantinnen und Migranten die komin-Strategie umsetzt, drücke ich meine Wertschätzung und meinen Dank aus. Als Präsident bin ich überzeugt, dass komin auch weiterhin viel zu einer erfolgreichen Integration der Migrantinnen und Migranten im Kanton Schwyz beitragen wird.

Roland Jost
Präsident

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